Forschungsprojekte

Forschungsprojekt I: Follikuläre Extraktionsschäden in Abhängigkeit von drei verschiedenen Stanzgrößen mittels der FUE Methode

Die intakte Extraktion von Haarfollikeln (HF) und deren unversehrte Transplantation beinflusst das Überleben der Transplantate und die Anwuchsrate einer Haartransplantation positiv.

Im Rahmen einer klinisch-experimentellen Untersuchung im Zentrum für Moderne Haartransplantation  Berlin wurden mittels der FUE Methode drei verschiedene Stanzgrößen 0.8 mm, 0.9 mm und 1.0 mm zur Extraktion von Haarfollikeln (HF) verwendet. Die entnommenen HF wurden makroskopisch, lichtmikroskopisch und anschliessend histologisch auf Extraktionsschäden untersucht.

Untersuchungsergebnisse zeigen, dass eine 0.8 mm große Stanze zur schonenden Entnahme von HF nicht geeignet ist. Für die intakte Extraktion von Einzel- und Doppelhaarfollikeln sollten eine 0.9 bzw. eine 1.0 mm Stanznadel und für größere follikuläre Einheiten lediglich eine 1.0 mm Stanznadel verwendet werden.

 

  • Linkes Bild: Drei verschiedene Stanzgrößen wurden verwendet: 0.8 mm, 0.9 mm und 1.0 mm
  • Rechtes Bild: Starke Extraktionsschäden an einer follikulären Einheit mit zwei Haarfollikeln mittels einer 0.8 mm Stanznadel. Keine Extraktionsschäden bei der follikulären Einheit mit 4 Haarfollikeln mittels einer 1.0 mm Stanznadel

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